- In Ungarn ist es zu einem schweren Busunglück gekommen.
- Ein polnischer Reisebus fuhr in einen Graben und kippte um.
- Mindestens zwölf Menschen starben, mehrere weitere Reisende erlitten Verletzungen, wie die ungarische Polizei mitteilte.
Der Bus war auf der Autobahn M3 bei Mezökeresztes, etwa 140 Kilometer östlich von Budapest, von der Fahrbahn abgekommen und in den Strassengraben gestürzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer bei der Fahrt in der Nacht zum Sonntag am Lenkrad eingeschlafen. Die Behörde nahm ihn anschliessend fest.
Der Bus, der von Serbien nach Polen unterwegs war transportierte 57 Passagiere. Eine Person schwebt laut ungarischem Rettungsdienst in Lebensgefahr, neun weitere sind schwer verletzt, 37 Passagiere erlitten leichtere Verletzungen. Feuerwehrleute befreiten mehrere Eingeschlossene durch die Fenster des Fahrzeugs.
Ungarns Premier Péter Magyar bekundete auf Facebook sein Beileid: «Meine aufrichtige Anteilnahme gilt den Familien der Opfer.» Zugleich dankte er den Rettungskräften für ihren Einsatz.
Die Behörden der Woiwodschaft Karpatenvorland teilten nach Angaben der Agentur PAP mit, dass eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland mit dem verunglückten Reisebus auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina gewesen sei.