- Der Ebola-Ausbruch in Kongo-Kinshasa hat mittlerweile fast 1000 Todesopfer gefordert.
- Bisher seien bei dem Ausbruch mindestens 930 Menschen gestorben, teilt das Gesundheitsministerium des Landes mit.
- Wegen des Ebola-Ausbruchs verhängte Kanada ein vorübergehendes Einreiseverbot für Personen, die sich in den vergangenen 21 Tagen in Kongo-Kinshasa aufgehalten haben.
Mit dem aktuellen Ausbruch führte mehr als jede dritte bestätigte Infektion (2344) zum Tod. Der Ebola-Ausbruch begann laut den Behörden vor etwas mehr als zwei Monaten im Osten von Kongo-Kinshasa. Seit Beginn der Aufzeichnungen ist es der Ebola-Ausbruch, der sich am schnellsten ausbreitet.
Die kanadische Gesundheitsbehörde verhängte wegen des Ausbruchs ein Einreiseverbot. Ausländerinnen und Ausländer, die in den vergangenen 21 Tagen in Kongo-Kinshasa waren, dürfen nicht einreisen. Die Massnahme soll heute Montag in Kraft getreten sein, teilte die kanadische Gesundheitsbehörde zuvor mit.
Auch die USA ergreifen Massnahmen
Ein solcher Schritt könne das Gesundheitsrisiko für die eigene Bevölkerung verringern, hiess es zur Begründung. Damit stellt sich die Regierung in Ottawa gegen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese rät von Reise- oder Handelsbeschränkungen ab, da sie zu Stigmatisierung führen und die Kontrolle von Epidemien erschweren könnten. Die Gefahr, dass sich die Krankheit international ausbreitet, schätzt die UNO-Behörde als gering ein.
Bereits in der vergangenen Woche hatten die USA ähnliche Massnahmen ergriffen. Sie untersagten US-Bürgerinnen und ‑Bürgern, die in den 21 Tagen zuvor im Kongo gewesen waren, die Rückreise mit Linienflügen.